Die 5 besten Michael-Wincott-Rollen, die man nach Nope sehen sollte

Der in Toronto geborene Wincott war Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre in einer Reihe kanadischer Filme aufgetreten und tauchte in der „Bread and Roses“-Folge von „ Miami Vice“, aber es war seine beunruhigende Rolle als gestörter Fan von Eric Bogosians Schockjock Barry Champlain „Sprechfunk“ das brachte ihn als Charakterdarsteller auf die Landkarte.

Champlain droht eine Katastrophe, als er Wincotts Kent für einen Live-Auftritt auf Sendung ins Studio einlädt. Der DJ hat Morddrohungen erhalten und dieser ungeprüfte Verrückte ist überall auf der Karte. Wincott spielt Kent als psychotischen Steven Tyler. Er ist ein harmloser Dummkopf, wenn er über Bruce Springsteens Model-Frau Julianne Phillips ins Schwärmen gerät, wird aber sprunghaft, wenn er über die Kontrolle der Bevölkerung durch Konzerne tobt. Champlain schleudert Kent ununterbrochen herablassende Beleidigungen entgegen, und aufgrund von Wincotts unvorhersehbarer manischer Energie können wir nicht sagen, ob oder wann er seinen lästernden Helden angreifen und angreifen könnte. Regisseur Oliver Stone umrahmt ihn so beunruhigend eng, dass der beißende Geruch von abgestandenen Zigaretten und billigem Alkohol vom Bildschirm weht.

Wincott dominiert jede Sekunde dieser Begegnung. Es überrascht nicht, dass Stone ihn für „Born on the Fourth of July“ und „The Doors“ zurückbrachte.